Butterkuchen mit saftigen Butter-Zucker-Mulden

Von: Leckerkniff-Crew Aktualisiert am 7. Oktober 2026 Kuchen & Backen

Tags: #butterkuchen #hefeteig #blechkuchen #butter #vegetarisch

Butterkuchenstücke mit goldener Zuckerkruste und saftigen Butter-Zucker-Mulden Pin it
Butterkuchenstücke mit goldener Zuckerkruste und saftigen Butter-Zucker-Mulden

Butterkuchen lebt von seinem weichen Hefeboden und den kleinen Vertiefungen, in denen Butter und Zucker beim Backen zusammenlaufen. Die Oberfläche wird goldgelb und stellenweise knusprig. Darunter bleibt die Krume locker.

Dieses Rezept ergibt ein Blech ohne Mandeln und ohne Sahneguss. Du brauchst etwa 25 Minuten Arbeitszeit und ausreichend Ruhe für den Teig. Besonders wichtig ist die Reihenfolge. Erst auf dem Blech gehen lassen, dann die Mulden drücken und sofort belegen.

Milchhefeteig und ein schlichter Butterbelag

Nimm Weizenmehl Type 550 und ungesalzene Butter für einen milden Hefeboden. Für den Teig muss die Butter weich sein, für die Mulden bleibt sie bis zum Belegen im Kühlschrank.

Mehl, Hefe, Milch, Ei, Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz für Butterkuchen
Mehl, Hefe, Milch, Ei, Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz für Butterkuchen
  • Weizenmehl Type 550. Bildet die Grundlage für den elastischen Hefeteig.
  • Trockenhefe. Lässt den Boden während der beiden Ruhezeiten aufgehen.
  • Vollmilch. Verbindet die trockenen Zutaten und gibt dem Teig einen milden Geschmack.
  • Ei. Bereichert den Teig und sorgt für eine leicht gelbliche Krume.
  • Butter. Kommt weich in den Boden und kalt in die Vertiefungen.
  • Zucker und Vanillezucker. Süßen den Teig und bilden den duftenden Belag.
  • Salz. Rundet den süßen Buttergeschmack ab.

Vom weichen Teig zum goldenen Blech

  1. Zutaten vorbereiten. Erwärme die Milch auf etwa 30-35 °C. Vermische Mehl, Trockenhefe, Teigzucker und Salz.
  2. Teig kneten. Gib Milch und Ei dazu und arbeite die weiche Butter ein. Knete 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig.
  3. Erste Gehzeit abwarten. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig 60-75 Minuten gehen. Sein Volumen soll sich ungefähr verdoppeln.
  4. Auf dem Blech verteilen. Rolle den Teig auf Backpapier zu einem Rechteck von 30 × 40 cm aus und lege ihn in ein Blech mit Rand. Wenn er sich zusammenzieht, lasse ihn 5 Minuten entspannen.
  5. Erneut gehen lassen. Decke das Blech ab und warte 20-30 Minuten, bis der Teig sichtbar aufgepolstert ist. Heize den Ofen rechtzeitig auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.
  6. Mulden füllen. Drücke mit einer leicht bemehlten Fingerspitze im Abstand von 3-4 cm tiefe Vertiefungen hinein. Verteile darin die kalten Butterstückchen und streue den mit Vanillezucker vermischten Belagzucker darüber.
  7. Goldgelb backen. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten. Die Ränder sollen goldbraun sein und der Boden muss durchgebacken sein. Lasse ihn vor dem Anschneiden mindestens 20 Minuten abkühlen.
Butterkuchenteig beim Kneten, Ausrollen und Muldenformen sowie fertig gebackene Stücke
Butterkuchenteig beim Kneten, Ausrollen und Muldenformen sowie fertig gebackene Stücke

Butterkuchen braucht tiefe Mulden

Drücke die Vertiefungen erst in den fertig aufgegangenen Blechboden. So verschwinden sie nicht während einer weiteren langen Gehzeit. Eine Fingerspitze reicht dafür aus. Gehe fast bis zum Blech hinunter, aber durchstoße den Teig nicht. Unter jeder Mulde soll eine dünne Teigschicht bleiben.

Schneide die kalte Butter in kleine Stückchen und verteile sie über die ganze Fläche. Auch die Randstücke sollen etwas abbekommen. Schiebe die Stückchen in die Vertiefungen, ohne den umliegenden Teig breit zusammenzudrücken. Streue anschließend den Zucker gleichmäßig darüber. Ein Teil landet in den Mulden und verbindet sich dort mit der schmelzenden Butter.

Flüssige Butter ist für diesen Schritt unpraktisch. Sie läuft schon vor dem Backen über die Oberfläche und lässt sich schlechter gezielt verteilen. Kalte Stückchen bleiben zunächst an ihrem Platz. Nach dem Belegen kommt das Blech direkt in den vorgeheizten Ofen.

Gehzeit nach dem Teig beurteilen

Die Uhr gibt eine Orientierung. Entscheidend ist, wie sich der Teig verändert. Nach der ersten Ruhe soll er ungefähr doppelt so groß sein. Auf dem Blech reicht eine sichtbar weichere, aufgepolsterte Oberfläche. In einer kühlen Küche kann beides länger dauern. Stelle die Schüssel zugfrei auf und halte den Teig abgedeckt.

Das Kneten baut die elastische Struktur auf, die das von der Hefe gebildete Gas festhält. Diese Grundlagen erklärt die Hefeteigübersicht der Iowa State University. Zu heiße Flüssigkeit kann die Hefe schädigen. Die Milch soll deshalb nur lauwarm sein.

Der Teig darf am Ende leicht kleben. Gib nicht vorschnell weiteres Mehl hinein. Prüfe zuerst nach einigen Minuten Kneten, ob er glatter wird. Viel zusätzliches Mehl macht das Ausrollen zwar leichter, verändert aber das Verhältnis der Zutaten und kann einen festeren Boden ergeben.

Blechgröße und Bräunung im Blick

Die Mengen sind für eine belegte Fläche von 30 × 40 cm berechnet. Ein deutlich größeres Blech ergibt einen dünneren Boden, der schneller trocken werden kann. Bei einer kleineren Form liegt der Teig höher und braucht möglicherweise länger. Begrenze ein großes Blech mit einem passenden Backrahmen, statt den Teig unnötig dünn auszuziehen.

Backe auf der mittleren Schiene und kontrolliere ab Minute 20. Der Zucker muss nicht überall dunkel werden. Gesucht ist eine goldgelbe Oberfläche mit etwas kräftiger gebräunten Rändern. Prüfe außerdem den Boden. Hebe eine Ecke vorsichtig mit einem Pfannenwender an. Sie soll leicht gebräunt und nicht mehr feucht-teigig sein.

Bräunt die Oberfläche zu früh, decke sie für die restliche Backzeit locker mit Alufolie ab. Warte vor dem Schneiden mindestens 20 Minuten. Dann lässt sich der noch warme Kuchen sauberer portionieren. Kaffee oder ungesüßter schwarzer Tee passen gut zur süßen Butterkruste.

Frisch genießen und portionsweise einfrieren

Am Backtag hat der Butterkuchen den schönsten Kontrast zwischen weicher Krume und leicht knuspriger Oberfläche. Lasse ihn für die Aufbewahrung vollständig auskühlen. Verpackst du ihn warm, sammelt sich Feuchtigkeit im Behälter und der Zuckerbelag wird schneller weich. Decke die Schnittflächen gut ab und plane die übrigen Stücke möglichst für den nächsten Tag ein.

Für einen späteren Kaffeetisch frierst du den ausgekühlten Kuchen portionsweise in gefriergeeigneten Beuteln ein. Trenne die Stücke mit Backpapier und drücke überschüssige Luft vorsichtig heraus. Luftdichte Verpackung begrenzt Feuchtigkeitsverlust und Gefrierbrand. Dazu findest du Hinweise bei der University of Minnesota zum Einfrieren.

Lasse einzelne Portionen verpackt auftauen. Zum Auffrischen kannst du sie anschließend etwa 5-8 Minuten bei 150 °C Ober-/Unterhitze erwärmen. Kontrolliere früh, damit die Ränder nicht hart werden. Die Kruste wird nach dem Einfrieren meist etwas weicher als direkt nach dem Backen.

Goldgelber Butterkuchen mit tiefen Butter-Zucker-Mulden auf einem hellen Teller
Goldgelber Butterkuchen mit tiefen Butter-Zucker-Mulden auf einem hellen Teller

Häufige Fragen

Warum drückt man Mulden in Butterkuchen?

Die Mulden halten die Butterstückchen an vielen Stellen im Hefeboden. Beim Backen sammelt sich dort geschmolzene Butter mit einem Teil des Zuckers. Drücke tief hinein, ohne den Teig vollständig zu durchstechen.

Kann ich statt Trockenhefe frische Hefe verwenden?

Für die 500 g Mehl kannst du statt 7 g Trockenhefe 21 g frische Hefe verwenden. Löse sie in der lauwarmen Milch auf und verarbeite den Teig anschließend wie beschrieben. Beurteile die Gehzeit nach dem Volumen.

Warum wird mein Butterkuchen trocken?

Häufig ist der Boden zu dünn ausgerollt oder der Kuchen zu lange gebacken. Verwende eine Fläche von 30 × 40 cm und kontrolliere ab Minute 20. Auch viel zusätzliches Mehl beim Ausrollen kann den Boden fester machen.

Kann ich den Butterkuchen am Vortag backen?

Ja, lasse ihn vollständig auskühlen und bewahre ihn gut abgedeckt auf. Für eine längere Vorbereitung eignet sich portionsweises Einfrieren. Kurzes Erwärmen bei 150 °C macht aufgetaute Stücke wieder angenehm warm.

Gehören Mandeln auf Butterkuchen?

Dieses Rezept kommt ohne Mandeln aus, damit die Butter-Zucker-Mulden im Vordergrund stehen. Als Variante kannst du vor dem Backen 40 g Mandelblättchen über den Zucker streuen. Dann enthält der Kuchen zusätzlich Mandeln und die Nährwerte verändern sich.

Ist dieser Butterkuchen vegetarisch oder vegan?

Der Kuchen ist vegetarisch. Durch Milch, Butter und Ei ist er nicht vegan. Er enthält außerdem Weizen und ist daher nicht glutenfrei.

Quellen

Für die Erstellung und Qualitätssicherung der Inhalte wurden verlässliche Quellen verwendet.

Butterkuchen mit saftigen Butter-Zucker-Mulden

Vorbereitungszeit:
125 Minuten
Aktive Zeit:
25 Minuten
Gesamtzeit:
150 Minuten
Portionen:
16
Butterkuchenstücke mit goldener Zuckerkruste und saftigen Butter-Zucker-Mulden

Lockerer Butterkuchen vom Blech mit goldener Zuckerkruste und saftigen Mulden. Die Butter kommt erst nach der zweiten Gehzeit in den Teig.

Das brauchst du

  • Für den Hefeteig

  • Für die Butter-Zucker-Mulden

So geht’s

1.

1. Zutaten vorbereiten: Die Milch auf etwa 30-35 °C erwärmen. Mehl, Trockenhefe, 60 g Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

2.

2. Hefeteig kneten: Milch und Ei zur Mehlmischung geben und alles zusammenführen. Die 60 g weiche Butter einarbeiten. Mit Knethaken auf niedriger bis mittlerer Stufe insgesamt 8-10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist. Er darf leicht kleben.

3.

3. In der Schüssel gehen lassen: Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Platz 60-75 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat. Bei kühler Raumtemperatur länger warten.

4.

4. Blechboden ausrollen: Ein Backblech mit Rand und einer nutzbaren Fläche von 30 × 40 cm mit Backpapier auslegen. Den Teig kurz zusammendrücken und auf dem sparsam bemehlten Backpapier gleichmäßig ausrollen. Mit dem Papier auf das Blech legen. Zieht sich der Teig zusammen, 5 Minuten entspannen lassen und weiter ausrollen.

5.

5. Zweite Gehzeit abwarten: Den Blechboden abdecken und 20-30 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgepolstert ist. Währenddessen den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die 150 g kalte Butter klein schneiden und 120 g Zucker mit dem Vanillezucker vermischen.

6.

6. Mulden drücken und belegen: Mit einer leicht bemehlten Fingerspitze im Abstand von 3-4 cm tiefe Mulden in den Teig drücken. Nicht bis durch den Boden stechen. Die kalten Butterstückchen gleichmäßig in den Mulden verteilen. Die Zucker-Vanillezucker-Mischung über die gesamte Fläche streuen.

7.

7. Backen und abkühlen lassen: Das Blech sofort auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen. Ab Minute 20 kontrollieren. Der Kuchen soll goldgelb sein und leicht goldbraune Ränder haben. Den Boden an einer Ecke vorsichtig anheben und auf leichte Bräunung sowie durchgebackenen Teig prüfen. Bei zu schneller Bräunung oben locker mit Alufolie abdecken und fertig backen. Mindestens 20 Minuten abkühlen lassen und in 16 Stücke schneiden.

Gut zu wissen

  1. Für eine belegte Blechfläche von 30 × 40 cm. Ergibt 16 Stücke.
  2. Die Vorbereitungszeit von 125 Minuten enthält etwa 25 Minuten Arbeitszeit und ungefähr 100 Minuten Gehzeit. Die tatsächliche Gehzeit richtet sich nach dem Teig.
  3. Zusätzlich mindestens 20 Minuten zum Abkühlen einplanen.
  4. Nährwerte sind gerundete Schätzwerte pro Stück bei 16 gleich großen Stücken, ohne zusätzliche Beilagen.

Benötigte Werkzeuge

  • Große Rührschüssel
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken
  • Backblech mit Rand, nutzbare Fläche 30 × 40 cm
  • Backpapier und sauberes Tuch zum Abdecken
  • Teigrolle
  • Küchenwaage und Küchenthermometer
  • Messer und Pfannenwender

Informationen zu Allergenen

Prüfe die Zutaten auf mögliche Allergene und frage medizinisches Fachpersonal, wenn du unsicher bist.
  • Weizen und Gluten
  • Milch
  • Ei

Nährwerte (pro Portion)

Bitte beachte, dass die Angaben ungefähre Werte sind und nicht als medizinischer Rat verwendet werden sollten.
  • Kalorien: 275
  • Fett gesamt: 12 g
  • Kohlenhydrate gesamt: 37 g
  • Protein: 4 g