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Diese spanische Hackfleischpfanne verbindet krümelig gebratenes Rinderhack mit weichen Paprikastreifen und einer kräftigen Tomatensoße. Geräuchertes Paprikapulver bringt eine warme Würze hinein. Grüne Oliven setzen einen salzigen Gegenpunkt.
Du brauchst eine große Pfanne und etwa 40 Minuten. Das Gericht ist spanisch inspiriert und lässt sich mit Brot, Reis oder Kartoffeln auf den Tisch bringen. Die Beilage kochst du bei Bedarf nebenher.
Rinderhack trifft Rauchpaprika und Oliven
Nimm Rinderhack mit ungefähr zehn Prozent Fett und feste Paprikaschoten ohne weiche Stellen. Für die Würze brauchst du mildes geräuchertes Paprikapulver und entsteinte grüne Oliven in Salzlake.
- Rinderhack. Gibt der Pfanne ihren herzhaften Geschmack und bleibt in kleinen Krümeln gut mit der Soße verbunden.
- Rote und gelbe Paprika. Bringen eine milde Süße und behalten als schmale Streifen etwas Struktur.
- Zwiebel und Knoblauch. Bilden die würzige Grundlage zwischen Fleisch und Gemüse.
- Olivenöl. Hilft beim Anbraten und verteilt die Gewürze in der Pfanne.
- Tomatenmark und stückige Tomaten. Ergeben eine kräftige Soße mit kleinen Tomatenstückchen.
- Geräuchertes Paprikapulver und Oregano. Geben der Tomatensoße eine rauchige und kräuterige Würze.
- Grüne Oliven. Sorgen für salzige Akzente zwischen den süßlichen Paprikastreifen.
- Petersilie. Kommt frisch über die fertige Pfanne.
Erst anbraten, dann sanft schmoren
- Alles vorbereiten. Schneide die Zwiebel in dünne Streifen und die entkernten Paprika in etwa 5 mm breite Streifen. Hacke Knoblauch und gewaschene Petersilie getrennt. Halbiere die abgetropften Oliven.
- Hackfleisch anbraten. Erhitze das Öl in einer großen tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Verteile das Hack darin und lasse es zunächst etwa 2 Minuten liegen. Zerteile es anschließend und brate es weitere 4-5 Minuten unter gelegentlichem Wenden an.
- Gemüse mitgaren. Gib Zwiebel und Paprika zum Fleisch. Brate alles bei mittlerer Hitze etwa 6 Minuten. Rühre gelegentlich um. Die Paprikastreifen sollen weicher werden.
- Würze einrühren. Gib Knoblauch und Tomatenmark dazu und rühre etwa 1 Minute. Nimm die Pfanne kurz von der Herdplatte. Rühre Rauchpaprika und Oregano ein und gieße sofort die Tomaten samt Saft sowie 100 ml Wasser dazu.
- Soße einköcheln. Stelle die Pfanne zurück auf den Herd und bringe den Inhalt zum Köcheln. Gib Oliven, Salz und Pfeffer dazu. Lasse alles offen 10 Minuten sanft köcheln und rühre mehrfach um. Prüfe mit einem Lebensmittelthermometer, dass die Mischung auch an den kühlsten Stellen mindestens 70 °C erreicht und diese Temperatur mindestens 2 Minuten hält. Gare bei Bedarf länger.
- Abschmecken und servieren. Die Soße soll das Fleisch umhüllen und die Paprika weich sein. Schmecke erst jetzt ab und streue die Petersilie darüber. Verteile die fertige Pfanne auf vier Portionen.
Röstaromen vor der Tomatensoße
Gib dem Hackfleisch am Anfang etwas Ruhe. Wenn du sofort ununterbrochen rührst, bekommt kaum eine Stelle länger Kontakt mit dem Pfannenboden. Verteile das Fleisch deshalb zunächst flach und wende es erst nach ungefähr zwei Minuten. Danach kannst du es mit dem Pfannenwender in kleine Stücke teilen.
Eine Pfanne mit etwa 28 cm Durchmesser passt für diese Menge. Bei einer deutlich kleineren Pfanne solltest du das Fleisch in zwei Portionen anbraten. Dafür musst du ein paar zusätzliche Minuten einplanen. Das Exploratorium erklärt den Einfluss des Anbratens auf den Fleischgeschmack. Die gebräunten Stellen bringen zusätzliche Aromen in die spätere Soße.
Gib die Tomaten erst dazu, wenn Fleisch und Gemüse angebraten sind. Löse beim Einrühren die braunen Ansätze mit dem Pfannenwender. Schwarze, verbrannte Stellen gehören dagegen nicht in die Soße. Reduziere die Hitze rechtzeitig, bevor du Knoblauch und Tomatenmark zugibst.
Rauchpaprika dosieren und Zutaten austauschen
Verwende für die Grundversion mildes geräuchertes Paprikapulver. Zwei Teelöffel geben der Pfanne eine deutliche Rauchnote. Wenn dir dieser Geschmack schnell zu kräftig wird, nimm einen Teelöffel Rauchpaprika und einen Teelöffel edelsüßes Paprikapulver. Die Gesamtmenge bleibt gleich. Scharfes geräuchertes Paprikapulver solltest du sparsamer verwenden und erst am Ende nachwürzen.
Ohne Oliven schmeckt die Pfanne milder. Lass sie einfach weg und prüfe beim Abschmecken, ob etwas Salz fehlt. Eine grüne Paprika kann die gelbe ersetzen. Sie bringt einen herberen Geschmack mit. Passierte Tomaten funktionieren ebenfalls in derselben Menge. Die Soße wird dadurch glatter.
Für eine fleischfreie Abwandlung kannst du 500 g ungewürztes pflanzliches Hack verwenden. Brate es nach Packungsanweisung an und prüfe dessen Zutaten auf Allergene. Die Garzeit kann abweichen. Auch die Nährwerte dieser Variante entsprechen dann nicht mehr der Schätzung für das Rinderhack. Lass die übrige Würzung zunächst unverändert und schmecke erst nach dem Köcheln ab.
Beilagen für die spanische Hackfleischpfanne
Die Soße passt gut zu lockerem Reis. Für vier Portionen kannst du etwa 250 g trockenen Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Setze ihn auf, bevor du das Fleisch anbrätst. So kannst du beides ungefähr gleichzeitig servieren. Gib die Hackfleischpfanne erst auf dem Teller über den Reis. Direkt in der Pfanne würde er die Soße aufnehmen und ihre Konsistenz verändern.
Auch Salzkartoffeln passen dazu. Schneide größere Kartoffeln vor dem Kochen in ähnlich große Stücke, damit sie gleichmäßig gar werden. Wenn es besonders unkompliziert sein soll, reicht knuspriges Brot zum Auftunken. Ein schlichter grüner Salat bringt daneben etwas Frische.
Ohne stärkehaltige Beilage lässt sich die Pfanne auch mit gebratener Zucchini servieren. Die Rezeptmenge ergibt vier Portionen. Die angegebenen Nährwerte beziehen sich ausschließlich auf die Hackfleischpfanne. Reis, Kartoffeln, Brot und weitere Beilagen kommen zusätzlich dazu.
Reste rasch kühlen und aufwärmen
Fülle übrig gebliebene Hackfleischpfanne nach dem Essen in flache Behälter und kühle sie zügig ab. Lass die volle Pfanne nicht stundenlang auf dem Herd stehen. Bewahre die Reste anschließend abgedeckt im Kühlschrank bei unter 5 °C auf und verbrauche sie innerhalb von zwei Tagen. Das liegt innerhalb der Empfehlung von gesund.bund.de für gekühlte Speisereste.
Zum Aufwärmen gibst du eine Portion mit ein bis zwei Esslöffeln Wasser in eine kleine Pfanne. Erhitze sie bei mittlerer Hitze und rühre regelmäßig vom Rand zur Mitte. Die gesamte Portion muss mindestens zwei Minuten lang mindestens 70 °C erreichen. Prüfe das mit einem Lebensmittelthermometer an mehreren Stellen.
Erwärme jeweils nur die benötigte Menge. Wenn du das Gericht einen Tag vorher kochst, bewahre die Petersilie separat gekühlt auf und streue sie nach dem Aufwärmen darüber. So bleibt sie frisch und deutlich sichtbar.
Häufige Fragen
- Ist diese Hackfleischpfanne ein traditionelles spanisches Rezept?
Diese Version ist spanisch inspiriert. Geräuchertes Paprikapulver und grüne Oliven bestimmen ihre Würze. Sie wird hier nicht als festgelegtes traditionelles Regionalgericht vorgestellt.
- Kann ich normales Paprikapulver statt Rauchpaprika nehmen?
Ja, ersetze die zwei Teelöffel Rauchpaprika durch edelsüßes Paprikapulver. Die Pfanne schmeckt dann milder und ohne Rauchnote. Für etwas Schärfe kannst du einen kleinen Teil durch rosenscharfes Paprikapulver ersetzen.
- Warum ist meine Tomatensoße zu flüssig?
Tomaten aus der Dose unterscheiden sich im Flüssigkeitsgehalt. Lasse die Pfanne einige Minuten länger ohne Deckel köcheln und rühre dabei regelmäßig um. Wird die Soße zu dick, gib esslöffelweise Wasser dazu.
- Kann ich die spanische Hackfleischpfanne vorbereiten?
Ja, du kannst sie am Vortag vollständig zubereiten. Kühle sie rasch ab und bewahre sie abgedeckt bei unter 5 °C auf. Beim Aufwärmen muss die gesamte Portion mindestens zwei Minuten lang mindestens 70 °C erreichen.
- Ist die Hackfleischpfanne glutenfrei und milchfrei?
Die Grundrezeptur enthält weder Milchprodukte noch glutenhaltige Zutaten. Verwende reine Gewürze und prüfe bei verpackten Zutaten die Angaben auf dem Etikett. Brot als Beilage und manche pflanzlichen Hackalternativen können Gluten enthalten.
- Welche Beilage passt am besten dazu?
Reis nimmt die Tomatensoße gut auf und lässt sich parallel zubereiten. Salzkartoffeln oder knuspriges Brot passen ebenfalls. Für eine Gemüsebeilage kannst du Zucchini separat anbraten.