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Diese Käsesuppe schmeckt mild nach Gouda und bekommt durch Emmentaler eine leicht nussige Würze. Oben liegen goldbraune Brotwürfel und etwas Petersilie. Darunter wartet eine cremige Suppe mit feinen Zwiebelstückchen.
Du brauchst weder Schmelzkäse noch einen Pürierstab. Eine kleine Mehlschwitze gibt der Suppe ihre Bindung. Danach schmilzt der fein geriebene Käse bei geringer Hitze. Das Rezept ergibt vier Portionen und braucht ungefähr 35 Minuten.
Zwei Käsesorten für einen runden Geschmack
Nimm jungen oder mittelalten Gouda und reibe beide Käsesorten fein. Eine mild gesalzene Gemüsebrühe lässt dir beim Abschmecken mehr Spielraum.
- Gouda und Emmentaler. Gouda bringt einen milden Käsegeschmack mit. Emmentaler ergänzt eine nussige Note. Für die vegetarische Variante wählst du beide mit mikrobiellem Lab.
- Zwiebel. Fein gewürfelt und weich gedünstet gibt sie der Suppe eine sanfte Süße.
- Butter und Weizenmehl. Sie bilden die helle Mehlschwitze für die gebundene Suppenbasis.
- Gemüsebrühe. Sie liefert die Flüssigkeit und eine zurückhaltende Gemüsewürze.
- Milch und Sahne. Sie runden die Suppe ab und halten den Käsegeschmack ausgewogen.
- Pfeffer und Muskat. Kleine Mengen reichen zum Würzen der milden Basis.
- Weißbrot und Olivenöl. Daraus entstehen frisch geröstete Croûtons mit knusprigen Kanten.
- Petersilie. Sie kommt frisch gehackt auf die fertigen Portionen.
Vom Zwiebelduft zur cremigen Suppe
- Alles vorbereiten. Würfle die Zwiebel fein und reibe beide Käsesorten. Schneide das Brot in etwa 1 cm große Würfel. Wasche die Petersilie und hacke sie.
- Brotwürfel rösten. Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne. Röste die Brotwürfel bei mittlerer Hitze unter häufigem Wenden 6-8 Minuten goldbraun. Lege sie auf einen Teller.
- Zwiebel weich dünsten. Schmelze die Butter in einem Topf. Dünste die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten glasig. Rühre das Mehl ein und schwitze es 1 Minute hell an.
- Suppenbasis kochen. Rühre zunächst einen kleinen Teil der Brühe gründlich ein. Gib die restliche Brühe und die Milch nach und nach dazu. Koche alles unter Rühren auf und lasse es bei kleiner Hitze 8 Minuten sanft köcheln.
- Käse einrühren. Gib die Sahne hinzu und erwärme die Basis kurz. Ziehe den Topf von der Herdplatte. Rühre den Käse portionsweise ein. Falls nötig, stelle den Topf bei kleinster Hitze zurück auf den Herd. Der Käse sollte in etwa 3-4 Minuten schmelzen. Die Suppe soll dabei nicht sprudelnd kochen.
- Abschmecken und anrichten. Würze mit Pfeffer und Muskat. Prüfe erst jetzt, ob Salz fehlt. Verteile die Suppe auf vier Schalen und gib unmittelbar vor dem Essen Croûtons und Petersilie darauf.
Käsesuppe braucht eine ruhige Herdplatte
Bereite die Basis vollständig zu, bevor der Käse hineinkommt. Die Zwiebel sollte weich sein und die Suppe bereits leicht gebunden. So musst du nach dem Schmelzen nichts mehr lange kochen. Auch die Käsesoße im Kochheft der Gesundheitsbehörde von Alabama wird zuerst mit Mehl und Milch gebunden. Kleine Käsestücke kommen anschließend dazu.
Für dieses Rezept reibst du den Käse fein und gibst ihn in mehreren Portionen hinein. Rühre jede Portion ein, bevor du die nächste hinzufügst. Stelle den Topf zunächst neben die Herdplatte. Bleiben nach kurzem Rühren noch Raspeln sichtbar, hilft die kleinste Heizstufe. Arbeite langsam weiter, statt die Hitze kräftig aufzudrehen. Die fertige Suppe soll gleichmäßig cremig aussehen. Lange Käsefäden passen eher zu einem überbackenen Brot als zu dieser Konsistenz.
Die Dicke lässt sich steuern
Die Suppe soll den Löffel leicht überziehen und trotzdem gut fließen. Mit 30 g Mehl auf die angegebene Flüssigkeitsmenge entsteht eine moderate Bindung. Der Käse macht die fertige Suppe zusätzlich gehaltvoll. Gib deshalb nicht vorsorglich mehr Mehl hinzu. Beim Stehen wird die Suppe ohnehin häufig etwas dicker.
Ist sie dir nach dem Schmelzen zu kompakt, rühre warme Milch esslöffelweise ein. Für eine etwas weniger reichhaltige Variante kannst du die 100 ml Sahne durch dieselbe Menge Milch ersetzen. Der Geschmack wird dadurch milder. Wenn du Emmentaler nicht magst, verwende insgesamt 250 g Gouda. Die nussige Note fällt dann zurück.
Eine glutenfreie Abwandlung braucht mehr als einen Mehltausch. Auch Brot und Brühe müssen entsprechend ausgewählt werden. Nimm statt der Mehlschwitze etwa 15 g Maisstärke. Verrühre sie mit etwas kalter Rezeptmilch und koche sie vor der Käsezugabe in der Basis auf.
Brotwürfel bleiben nur getrennt knusprig
Ein Weißbrot vom Vortag lässt sich gut in gleichmäßige Würfel schneiden. Lass die Kruste daran. Sie bringt besonders knusprige Kanten mit. Verwende eine Pfanne, in der die Würfel möglichst nebeneinander liegen. Wende sie häufig und bleibe beim Rösten am Herd. Zwischen goldbraun und zu dunkel liegt manchmal nur eine kurze Minute.
Lege die fertigen Croûtons auf einen offenen Teller. Im heißen Pfannenboden würden sie weiterbräunen. Ein geschlossener Behälter ist unmittelbar nach dem Rösten ebenfalls ungünstig, weil sich darin Feuchtigkeit sammeln kann. Gib die Würfel erst auf die Suppe, wenn alle am Tisch sitzen. In der Flüssigkeit werden sie schnell weich.
Als Beilage passt ein schlichter grüner Salat mit einer säuerlichen Vinaigrette. Für eine kleine Vorspeise kannst du dieselbe Suppenmenge auf sechs kleinere Schalen verteilen. Teile dann auch die Croûtons entsprechend auf.
Reste kühlen und gründlich erwärmen
Fülle übrig gebliebene Suppe in kleine, flache Behälter und kühle sie zügig ab. Ein kaltes Wasserbad hilft dabei. Lagere sie anschließend abgedeckt im Kühlschrank, möglichst bei höchstens 5 °C. Verbrauche sie innerhalb von 2-3 Tagen. Beim Aufwärmen empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Rühre gründlich um und kontrolliere die Temperatur mit einem Küchenthermometer.
Erwärme nur die benötigte Portion. Ein wenig Milch kann die eingedickte Suppe wieder geschmeidiger machen. Erhitze sie bei kleiner bis mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren.
Zum Einfrieren eignet sich am ehesten die Basis vor der Sahne- und Käsezugabe. Die Iowa State University erklärt, dass sich milchhaltige Suppen nach dem Auftauen trennen können. Käse empfiehlt sie bei solchen Rezepten erst beim späteren Erwärmen zuzugeben. Taue die Basis im Kühlschrank auf und stelle Croûtons frisch her.
Häufige Fragen
- Welcher Käse eignet sich für diese Käsesuppe?
Das Rezept verwendet 175 g jungen oder mittelalten Gouda und 75 g Emmentaler. Reibe beide fein und rühre sie portionsweise ein. Wenn du es milder magst, kannst du die gesamten 250 g als Gouda verwenden.
- Kann ich die Sahne ersetzen?
Ja, ersetze die 100 ml Sahne durch 100 ml Milch. Die Suppe schmeckt dann etwas weniger reichhaltig. Lass die übrigen Mengen zunächst unverändert und prüfe die Konsistenz nach der Käsezugabe.
- Warum bleiben Käseklümpchen in der Suppe?
Grob geschnittener oder auf einmal zugegebener Käse lässt sich schwerer gleichmäßig einrühren. Arbeite mit feinen Raspeln und kleinen Portionen. Bleiben Raspeln sichtbar, erwärme die Suppe bei kleinster Hitze unter Rühren weiter. Drehe die Herdplatte nicht plötzlich stark auf.
- Ist die Käsesuppe vegetarisch?
Ja, wenn du Gemüsebrühe sowie Gouda und Emmentaler mit mikrobiellem Lab verwendest. Prüfe dafür die Verpackungen. Mit den angegebenen Zutaten enthält die Suppe Milch und Gluten.
- Wie lange kann ich Käsesuppe aufbewahren?
Kühle Reste zügig ab und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Verbrauche sie innerhalb von 2-3 Tagen. Erhitze die benötigte Portion beim Aufwärmen an allen Stellen auf mindestens 70 °C für zwei Minuten.
- Was passt zur Käsesuppe?
Die selbst gerösteten Croûtons liefern bereits eine knusprige Beilage. Dazu passt ein grüner Salat mit einem säuerlichen Dressing. Wenn du zusätzlich Brot servierst, halte die Portion klein, damit die Suppe im Mittelpunkt bleibt.