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Diese Knoblauchsuppe schmeckt würzig und bleibt angenehm cremig. Der Knoblauch wird kurz in Butter gedünstet und anschließend in Gemüsebrühe weich gekocht. Sahne rundet die Suppe ab, ohne ihren Hauptgeschmack zu verdecken.
Du brauchst weder einen Ofen noch besondere Zutaten. Während die Suppe köchelt, rösten die Brotwürfel in einer Pfanne. Gib sie erst beim Servieren dazu, damit ihre knusprigen Kanten erhalten bleiben.
Knoblauch, Sahne und krosse Brotwürfel
Nimm feste Knoblauchzehen und eine eher mild gewürzte Gemüsebrühe. Für die Croûtons eignet sich Weißbrot vom Vortag, das sich gut in gleichmäßige Würfel schneiden lässt.
- Knoblauch. Gibt der Suppe ihren kräftigen Geschmack und wird vor dem Pürieren weich gekocht.
- Zwiebel. Ergänzt den Knoblauch mit einer milden, leicht süßlichen Grundlage.
- Butter und Mehl. Bilden eine kleine Mehlschwitze für eine leicht gebundene Suppe.
- Gemüsebrühe. Liefert die Flüssigkeit und eine herzhafte Basis.
- Sahne. Macht die Konsistenz weich und rundet die Würze ab.
- Thymian und Zitronensaft. Setzen dezente Kräuternoten und einen frischen Akzent.
- Weißbrot und Olivenöl. Werden zu goldbraunen Croûtons mit knusprigen Kanten.
- Petersilie. Kommt frisch gehackt auf die fertigen Portionen.
Vom Dünsten zur samtigen Suppe
- Alles vorbereiten. Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Brot in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden und Petersilie waschen und hacken.
- Die Grundlage dünsten. Butter im Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze schmelzen. Zwiebel darin 5 Minuten glasig dünsten. Knoblauch zugeben und weitere 2 Minuten rühren, ohne ihn zu bräunen.
- Die Suppe binden. Mehl darüberstreuen und 1 Minute einrühren. Erst etwa 150 ml Brühe unter kräftigem Rühren zugeben. Sobald die Mischung glatt ist, die übrige Brühe und den Thymian einrühren.
- Knoblauch weich kochen. Aufkochen und anschließend bei niedriger Hitze 12 Minuten leicht köcheln lassen. Gelegentlich über den Topfboden rühren. Die Knoblauchscheiben sollen sich leicht zerdrücken lassen.
- Croûtons rösten. Währenddessen Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Brotwürfel bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden 6-8 Minuten goldbraun rösten.
- Fein pürieren. Den Topf vom Herd nehmen. Die Suppe mit vollständig eingetauchtem Pürierkopf glatt pürieren. Sahne einrühren und die Suppe auf dem Herd etwa 2 Minuten unter Rühren sanft erhitzen.
- Abschmecken und servieren. Zitronensaft einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vier Schalen verteilen und unmittelbar vor dem Essen mit Croûtons und Petersilie bestreuen.
Knoblauchsuppe ohne dunkle Knoblauchstücke
Hier soll der Knoblauch weich werden und keine kräftige Röstfarbe bekommen. Schneide ihn deshalb in dünne Scheiben statt in winzige Würfel. So kannst du im Topf besser erkennen, wann die Ränder Farbe annehmen. Die Zwiebel kommt zuerst hinein, weil sie länger dünsten darf. Gib den Knoblauch erst hinzu, sobald die Zwiebel glasig ist.
Bleib während dieser zwei Minuten am Herd und rühre über den Topfboden. Zischt die Butter stark oder werden die Scheiben braun, zieh den Topf kurz von der Platte und reduziere die Hitze. Vor dem Pürieren prüfst du ein Stück mit einem Löffel. Es sollte sich leicht zerdrücken lassen. Falls es noch fest ist, lass die Suppe weitere 2-3 Minuten köcheln. Die Zehenzahl ist nur eine Orientierung. Mit 40 g geschältem Knoblauch bleibt die Menge auch bei unterschiedlich großen Knollen nachvollziehbar.
Eine Bindung, die noch fließt
Die Suppe soll den Löffel leicht überziehen und sich trotzdem gut eingießen lassen. Dafür reichen 25 g Mehl auf 800 ml Brühe und 150 ml Sahne. Mehr Mehl würde sie deutlich dickflüssiger machen. Die Iowa State University erklärt das Grundprinzip der Mehlschwitze. Mehl wird zunächst mit Fett gegart. Anschließend wird die Flüssigkeit langsam unter kräftigem Rühren eingearbeitet. Diese Technik lässt sich auch für die Suppenbasis nutzen.
Gieße die erste Portion Brühe deshalb nicht hastig hinein. Rühre zunächst eine glatte Mischung und verdünne sie dann weiter. Nach dem Köcheln kommt der Pürierstab zum Einsatz. Halte seinen Kopf unter der Oberfläche, damit keine heiße Suppe spritzt. Ist die fertige Suppe zu dick, rühre esslöffelweise heißes Wasser ein. Schmecke danach erneut ab, denn mit der Verdünnung wird auch die Würze milder.
Andere Zutaten, derselbe Suppencharakter
Für eine vegane Variante kannst du die Butter durch 25 g pflanzliche Margarine und die Sahne durch 150 ml ungesüßte Haferkochcreme ersetzen. Wähle ein Produkt ohne ausgeprägte Süße. Die übrigen Arbeitsschritte bleiben gleich. Prüfe auch das Brot und die Brühe auf ihre Zutaten. Eine glutenfreie Variante braucht sowohl eine andere Bindung als auch glutenfreie Croûtons. Lass dafür das Mehl weg und rühre nach dem Pürieren 12 g Maisstärke mit 2 EL kaltem Wasser an. Gib die Mischung zur heißen Suppe und lass sie etwa 1 Minute sanft köcheln.
Zum Servieren genügt die Petersilie. Zusätzlicher Käse würde den Knoblauchgeschmack stärker überdecken. Vier kleine Schalen passen als Vorspeise vor einem Gemüsegericht oder einem herzhaften Auflauf. Als größere Mahlzeit kannst du die Menge auf zwei Schalen verteilen und einen knackigen Blattsalat dazu reichen. Die Nährwertschätzung im Rezept bezieht sich weiterhin auf vier Portionen.
Vorkochen, kühlen und wieder erwärmen
Zum Vorbereiten kochst du die Suppe vollständig, lässt aber Croûtons und Petersilie getrennt. Fülle Reste zum schnellen Abkühlen in mehrere flache Behälter. Das BfR empfiehlt für Essensreste, sie innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abzukühlen und im Kühlschrank innerhalb von 2-3 Tagen zu verbrauchen. Für diese Suppe kannst du mit zwei Tagen planen. Stelle den Kühlschrank möglichst auf 5 °C ein.
Erwärme nur die benötigte Portion und rühre regelmäßig über den Topfboden. Nach den BfR-Hinweisen zum Vorkochen sollen aufgewärmte Speisen an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Prüfe das mit einem Küchenthermometer. Bei Bedarf macht ein kleiner Schuss Wasser die Suppe wieder flüssiger. Zum Einfrieren eignet sich besonders die pürierte Basis vor der Sahnezugabe. Taue sie im Kühlschrank auf und ergänze die Sahne beim anschließenden Erhitzen.
Häufige Fragen
- Wie viel Knoblauch kommt in die Knoblauchsuppe?
Für vier Vorspeisenportionen sind 40 g geschälter Knoblauch vorgesehen. Das entspricht ungefähr 10-12 mittelgroßen Zehen. Wenn du es milder magst, beginne mit 30 g und behalte die übrigen Mengen bei.
- Kann ich die Knoblauchsuppe ohne Sahne zubereiten?
Ja, ersetze die Sahne durch dieselbe Menge ungesüßte Haferkochcreme. Für eine vollständig vegane Suppe tauschst du zusätzlich die Butter gegen pflanzliche Margarine aus. Kontrolliere auch die Zutaten von Brühe und Brot.
- Wie wird die Knoblauchsuppe richtig glatt?
Koche die Knoblauchscheiben so lange, bis sie sich mit einem Löffel leicht zerdrücken lassen. Püriere dann gründlich mit eingetauchtem Pürierkopf. Für eine besonders feine Konsistenz kannst du die Suppe zusätzlich durch ein feines Sieb streichen.
- Kann ich die Knoblauchsuppe am Vortag kochen?
Ja. Kühle sie zügig in flachen Behältern ab und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Verbrauche sie innerhalb von zwei Tagen und erhitze sie beim Aufwärmen an allen Stellen mindestens zwei Minuten auf 70 °C. Croûtons und Petersilie kommen erst beim Servieren dazu.
- Wie bereite ich die Suppe glutenfrei zu?
Lass das Weizenmehl weg und binde die pürierte Suppe mit 12 g Maisstärke, die du zuvor mit 2 EL kaltem Wasser verrührst. Danach etwa 1 Minute sanft köcheln lassen. Verwende glutenfreies Brot und eine als glutenfrei ausgewiesene Gemüsebrühe.
- Was passt zu Knoblauchsuppe?
Die Croûtons reichen für eine kleine Vorspeise bereits als Einlage. Für eine größere Mahlzeit passen ein Blattsalat und zusätzliches Brot dazu. Auch vor einem Ofengemüsegericht lässt sich die Suppe gut servieren.