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Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zuckerguss und Streuseln gehören auf einen bunten Weihnachtsteller. Unter der süßen Glasur steckt ein mürber Teig mit deutlichem Buttergeschmack und einer kleinen Portion Vanille.
Diese Variante kommt ohne Backpulver aus. Du rollst den gekühlten Teig portionsweise aus und backst Sterne und Herzen nur bis zu einem hellgoldenen Rand. Fürs Verzieren lohnt sich etwas Geduld. Auf kalten Plätzchen lässt sich der Guss sauber verteilen.
Butter, Vanille und bunte Streusel
Nimm normale Butter und Weizenmehl Type 405 für diesen Teig. Feiner Zucker lässt sich gut einarbeiten und Puderzucker ergibt einen glatten Guss.
- Weizenmehl. Gibt dem Teig genügend Halt für ausgestochene Formen.
- Butter. Sorgt für den typischen Geschmack und die mürbe Krume.
- Feiner Zucker. Süßt den Teig, ohne grobe Zuckerkristalle zu hinterlassen.
- Ei. Verbindet die Zutaten zu einem ausrollbaren Teig.
- Vanilleextrakt. Ergänzt den Buttergeschmack mit einem milden Aroma.
- Puderzucker und Wasser. Werden zu einer weißen Glasur ohne rohes Eiweiß.
- Bunte Zuckerstreusel. Haften auf dem feuchten Guss und geben den Plätzchen kleine knusprige Punkte.
Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zuckerguss und Streuseln
- Teig zusammenfügen. Mehl, Zucker und Salz mischen. Kalte Butterwürfel kurz einarbeiten. Ei und Vanille dazugeben und nur so lange kneten, bis der Teig zusammenhält.
- Flach kühlen. Zwei flache Teigstücke formen und abgedeckt 60 Minuten in den Kühlschrank legen. Bereite währenddessen die Ausstecher und zwei Bleche mit Backpapier vor.
- Gleichmäßig ausstechen. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Teigportion zwischen Backpapier 4 mm dick ausrollen. Etwa 5-6 cm große Formen ausstechen und mit 2 cm Abstand auf ein Blech setzen. Die andere Portion bleibt gekühlt.
- Formen festigen. Das belegte Blech 10-15 Minuten kühlen. Teigreste kurz zusammendrücken und bei Bedarf vor dem erneuten Ausrollen kühlen.
- Hell backen. Die Plätzchen blechweise auf mittlerer Schiene 10-12 Minuten backen. Die Oberfläche soll trocken aussehen und der Rand gerade hellgolden werden. Fünf Minuten auf dem Blech lassen und anschließend auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
- Guss und Streusel auftragen. Puderzucker zuerst mit 25 ml Wasser verrühren. Bei Bedarf tropfenweise weiteres Wasser hinzufügen. Den dickflüssigen Guss dünn aufstreichen und jedes Plätzchen sofort bestreuen. Mindestens zwei Stunden offen trocknen lassen und erst stapeln, wenn die Oberfläche fest ist.
Klare Konturen beginnen beim Kühlen
Ein weicher Teig lässt sich zwar leicht rollen, aber feine Sternspitzen verziehen sich beim Umsetzen. Arbeite deshalb mit einer kleinen Portion. Die übrige Hälfte bleibt im Kühlschrank. Wird der Teig auf dem Papier klebrig, schiebe ihn mitsamt Papier kurz zurück in die Kälte. Zusätzliches Mehl ist dafür selten die beste Lösung.
Die Backhinweise der Oklahoma State University nennen warmen Teig und heiße Backbleche als Ursachen für starkes Verlaufen. Lass ein benutztes Blech deshalb vollständig abkühlen, bevor du es erneut belegst. Die Quelle erläutert die Technik für Ausstechgebäck und ist kein Test dieser Rezeptur.
Bricht ein sehr kaltes Teigstück beim Rollen, warte etwa fünf Minuten. Drücke kleine Risse zusammen und rolle mit wenig Druck weiter. Das kurze Nachkühlen der ausgestochenen Formen hilft besonders bei filigranen Ausstechern.
Helle Ränder statt dunkler Unterseiten
Vier Millimeter sind hier ein brauchbarer Mittelweg. Dünnere Plätzchen werden schneller dunkel und brechen leichter. Dickere brauchen länger und können in der Mitte noch weich sein, während die Spitzen bereits Farbe bekommen. Halte die Dicke innerhalb einer Teigplatte möglichst gleichmäßig.
Sortiere ähnlich große Formen auf dasselbe Blech. Kleine Sterne und große Herzen haben unterschiedliche Backzeiten. Prüfe das erste Blech nach zehn Minuten und richte die folgenden Durchgänge nach seinem Ergebnis aus. Bei einem dunklen Blech solltest du besonders früh nachsehen.
Frisch gebackene Butterplätzchen sind noch empfindlich. Die fünf Minuten auf dem Blech geben ihnen Halt, bevor du sie mit einem breiten Pfannenwender aufs Gitter hebst. Backe sie nicht extra dunkel, nur damit sie schon im Ofen hart wirken. Der leichte Goldton am Rand und eine trockene Oberfläche sind die vorgesehenen Backzeichen für diese dünnen Plätzchen.
Ein Guss, der Streusel festhält
Beginne mit wenig Wasser. Der fertige Guss soll langsam vom Löffel laufen und eine kurze Spur auf seiner Oberfläche hinterlassen. Ist er zu dünn, läuft er über die Kanten. Rühre dann etwas zusätzlichen Puderzucker ein. Ein zu fester Guss lässt sich mit wenigen Wassertropfen wieder verstreichen.
Glasiere immer nur ein oder zwei Plätzchen und streue direkt danach die Zuckerstreusel darüber. Auf einer bereits angetrockneten Haut halten sie schlechter. Lass einen schmalen Keksrand sichtbar und verwende eine dünne Schicht. So bleibt der Buttergeschmack neben der süßen Glasur erkennbar.
Zum gemeinsamen Verzieren sollten Arbeitsfläche und Geräte nach der Teigbereitung gereinigt sein. Mehl und Ei gehören nicht in die fertige Glasur. Die FDA empfiehlt, rohen Teig nicht zu probieren, weil auch unbehandeltes Mehl Keime enthalten kann. Naschen kommt nach dem Backen und Abkühlen.
Vorrat planen und knusprig aufbewahren
Du kannst den Teig am Vorabend zubereiten und gut abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank lassen. Er ist dann zunächst sehr fest. Gib ihm wenige Minuten bei Raumtemperatur, bevor du ihn ausrollst. Für längere Vorbereitung lässt sich der rohe Teig portionsweise einfrieren und später im Kühlschrank auftauen.
Verpacke fertige Plätzchen erst nach dem vollständigen Auskühlen und Trocknen der Glasur. Lege Backpapier zwischen die Lagen und bewahre sie in einer gut schließenden Dose kühl und trocken auf. Feuchte Kekse oder angeschnittenes Obst gehören nicht in dieselbe Dose. Für die gewünschte knusprige Textur plane den Verzehr innerhalb etwa einer Woche.
Zum Verschenken eignen sich flache Dosen besser als eng gefüllte Tüten. Bei einer doppelten Teigmenge brauchst du zusätzliche Backdurchgänge. Verdopple die Backzeit eines einzelnen Blechs nicht. Zum Servieren passen Kaffee oder ungesüßter Tee zur süßen Glasur.
Häufige Fragen
- Warum verlaufen meine Butterplätzchen beim Backen?
Häufig sind der Teig oder das Blech zu warm. Kühle die ausgestochenen Formen vor dem Backen und belege nur abgekühlte Bleche. Halte dich außerdem an die Buttermenge und verwende keine streichfähige Mischfettzubereitung.
- Kann ich Zitronensaft statt Wasser für den Zuckerguss nehmen?
Ja, ersetze das Wasser ganz oder teilweise durch Zitronensaft. Beginne ebenfalls mit 25 ml und ergänze die Flüssigkeit tropfenweise. Der Guss soll dickflüssig bleiben, damit er nicht über die Plätzchenränder läuft.
- Wie lange müssen die Butterplätzchen backen?
Bei 4 mm Teigdicke und etwa 5-6 cm großen Formen sind 10-12 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze vorgesehen. Die Oberfläche soll trocken und der Rand hellgolden sein. Kleinere Formen können früher fertig werden, deshalb das erste Blech aufmerksam beobachten.
- Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja, bewahre ihn gut abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank auf. Lass ihn vor dem Rollen wenige Minuten etwas geschmeidiger werden. Der Teig soll dabei weiterhin kühl bleiben.
- Sind die Butterplätzchen vegetarisch oder glutenfrei?
Mit vegetarischen Zuckerstreuseln ist diese Rezeptur vegetarisch. Sie enthält jedoch Butter, Ei und Weizenmehl. Für eine glutenfreie oder vegane Variante müsste die Teigzusammensetzung angepasst werden, ein einfacher Austausch liefert nicht automatisch dieselbe Konsistenz.
- Wie bewahre ich glasierte Plätzchen auf?
Lass die Glasur vollständig fest werden und schichte die Plätzchen mit Backpapier in eine gut schließende Dose. Bewahre sie kühl und trocken auf. Plane für die beste knusprige Textur den Verzehr innerhalb etwa einer Woche.