01 -
30 g weiche Butter mit 20 g Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Ei, 250 g festen Topfen oder abgetropften Quark, Zitronenschale und eine Prise Salz einarbeiten. 50 g Grieß und das Mehl kurz unterrühren. Nicht lange kneten.
02 -
Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Der Teig bleibt weich, soll sich anschließend aber mit angefeuchteten Händen formen lassen.
03 -
Ein Achtel des Teigs mit angefeuchteten Händen zu einer glatten Kugel von etwa 4-5 cm Durchmesser formen. Den restlichen Teig wieder kalt stellen. In einem breiten Topf 2 l Wasser mit 1 TL Salz aufkochen. Die Hitze auf sanftes Sieden bei etwa 85-94 °C reduzieren.
04 -
Den Probeknödel vorsichtig einlegen und 15-18 Minuten ziehen lassen. Mit einem Küchenthermometer prüfen, dass der Kern mindestens 70 °C erreicht, und diese Temperatur mindestens zwei Minuten halten. Bei Bedarf länger garen. Herausheben und öffnen. Der Kern darf keinen rohen Teigstreifen zeigen. Zerfällt die Probe trotz ruhigem Wasser, 1 TL zusätzlichen Grieß in den übrigen Teig rühren und weitere zehn Minuten kühlen.
05 -
Aus dem restlichen Teig sieben gleich große Knödel formen. Vorsichtig in das sanft siedende Wasser geben und 15-18 Minuten ziehen lassen. Nicht kräftig umrühren. Auch diese Knödel müssen im Kern mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Bei Bedarf die Garzeit verlängern. Das Aufsteigen allein zeigt nicht zuverlässig, dass sie durchgegart sind.
06 -
Während die übrigen Knödel garen, 30 g Butter in einer breiten Pfanne schmelzen. Die Semmelbrösel zugeben und bei mittlerer bis kleiner Hitze unter regelmäßigem Rühren 4-6 Minuten goldbraun rösten. Die Pfanne vom Herd nehmen. 20 g Zucker und den Zimt untermischen.
07 -
Die vollständig gegarten Knödel mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen. Mit zwei Löffeln behutsam in den Butterbröseln wenden. Je zwei Knödel mit einem Viertel der Brösel und 30 g Pflaumenmus servieren.