01 -
Mehl, Trockenhefe und Zucker in einer Schüssel vermischen. 280 ml lauwarmes Wasser, die weiche Butter und das feine Salz dazugeben. Von Hand oder mit dem Knethaken auf niedriger Stufe 8-10 Minuten kneten. Der Teig soll fest, glatt und geschmeidig sein.
02 -
Die Schüssel abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er deutlich größer und luftiger geworden ist. In einer kühlen Küche kann das länger dauern.
03 -
Den Teig in acht gleich große Portionen von etwa 104 g teilen. Bei jeder Portion die Ränder zur Mitte ziehen und zusammendrücken. Mit dem Schluss nach unten auf möglichst unbemehlter Arbeitsfläche zu einer glatten, gespannten Kugel rund rollen.
04 -
Die Kugeln abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend ohne Abdeckung 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein großes Backblech mit für diese Temperatur geeignetem Backpapier belegen.
05 -
1,5 l Wasser in einem hohen Edelstahltopf erhitzen. Den Topf kurz von der Hitze nehmen und 60 g Speisenatron portionsweise vorsichtig einrühren. Achtung, das Wasser kann aufschäumen. Wieder auf den Herd stellen und nur leicht sieden lassen.
06 -
Jeweils eine oder zwei Kugeln mit einem Schaumlöffel vorsichtig ins Natronbad geben. Insgesamt 20-30 Sekunden darin lassen und nach der Hälfte der Zeit wenden. Herausheben, gründlich abtropfen lassen und mit etwa 4 cm Abstand auf das Backblech setzen.
07 -
Jeden Teigling mit einem scharfen Messer oben etwa 5 mm tief kreuzförmig einschneiden. Insgesamt 1 TL grobes Brezelsalz dünn auf die noch feuchten Oberflächen streuen.
08 -
Die Brötchen auf mittlerer Schiene 20-24 Minuten backen, bis sie kräftig braun sind und die hellen Einschnitte trocken wirken. Bei ungleichmäßiger Bräunung das Blech gegen Ende drehen. Auf einem Kuchengitter mindestens 10 Minuten abkühlen lassen.