01 -
Anstellgut mit 250 g Roggenmehl und 250 g handwarmem Wasser gründlich verrühren. In einer ausreichend großen Schüssel locker abgedeckt bei etwa 24 °C für 12-16 Stunden reifen lassen. Der Sauerteig soll deutlich aufgegangen und von Bläschen durchzogen sein. Nur einen sichtbar aktiven Ansatz weiterverarbeiten.
02 -
Frische Hefe in 150 g lauwarmem Wasser auflösen. Den gesamten gereiften Sauerteig, 250 g Roggenmehl und Salz hinzufügen. Mit einem stabilen Löffel oder einer Küchenmaschine auf niedriger Stufe etwa 5 Minuten zu einem gleichmäßigen, klebrigen Teig mischen. Abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
03 -
Eine etwa 25 cm lange Metallkastenform mit ungefähr 1,5 l Fassungsvermögen gründlich mit Rapsöl fetten. Die Form muss für 250 °C geeignet sein. Teig einfüllen und mit einem angefeuchteten Teigschaber glatt streichen. Abgedeckt bei etwa 24 °C für 60-120 Minuten gehen lassen, bis der Teig ungefähr um die Hälfte höher geworden ist und kleine Poren zeigt. Den Ofen während der Gare auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
04 -
Auf der zweiten Schiene von unten 15 Minuten bei 250 °C backen. Temperatur auf 200 °C senken und weitere 35 Minuten backen. Das Brot mit Ofenhandschuhen vorsichtig aus der Form lösen und ohne Form weitere 10 Minuten auf dem Rost backen. Die gesamte Backzeit beträgt etwa 60 Minuten. Die Kruste soll kräftig braun und die Seiten sollen fest sein. Bei zu starker Bräunung die Oberseite gegen Ende locker mit Alufolie abdecken.
05 -
Den Laib auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Erst danach in ein sauberes Tuch wickeln. Frühestens 12 Stunden nach dem Backen anschneiden.
06 -
Mit einem scharfen Brotmesser etwa 16 Scheiben schneiden. Der fertige Laib wiegt je nach Backverlust ungefähr 800-850 g. Nicht benötigte Scheiben portionsweise einfrieren.